Industrie Produkte

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Kratzfeste Antireflexschicht SINI

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Konventionelle, mit Hochvakuumbedampfung hergestellte Antireflexschichten haben zwar eine sehr gute reflexvermindernde Wirkung, sind aber nur wenig kratzbeständig. Nachteilig wirkt sich dies auf mechanisch beanspruchten Gläsern wie Uhrengläsern oder Barcodelesern aus Saphir aus. Die AR-Schicht SINI eliminiert diesen Nachteil. Neben einer sehr guten reflexvermindernden Wirkung auf Mineralglas und Saphir weist SINI eine mit Saphir vergleichbare Kratzfestigkeit auf.

Antireflexbeschichtung von Kugellinsen

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Kugellinsen werden in einer grossen Anzahl in der Telekom-Industrie zur Ein- und Auskopplung von Laserlicht in Glasfasern und zur optischen Verbindung zweier Glasfasern eingesetzt. Die Kugeln sind aus optischem Glas wie BK-7, Saphir, Lanthangläsern etc. gefertigt. Hier gelten ebenfalls die Gesetze der Optik, d.h., bei jedem Übergang des Lichtstrahles von Luft zu Glas, bzw. umgekehrt, wird ein Teil des Lichtes reflektiert. Um die Verluste der Lichtleistung zu minimieren, werden die Kugellinsen mit einer Antireflex-(AR-)Beschichtung versehen. Bei konventionellen Beschichtungsverfahren werden die Kugeln in einem Werkzeughalter mittels Hochvakuumbedampfung (PVD) beschichtet. Dabei wird die Kugel nur partiell beschichtet und kann somit nicht beliebig in die Optik eingebaut werden. Im Weiteren funktioniert das Verfahren nur bei Kugeln mit einem Durchmesser von über 1,5 mm. Diese Nachteile hat die Blösch AG in selbst entwickelten Verfahren eliminiert. Die Beschichtung erfolgt über die ganze Kugeloberfläche bis zu einem Durchmesser von 0,35 mm.

Lötbare Schichten

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Lötbare Beschichtungen zur Befestigung optischer Bauteile aus Saphir oder technischen Gläsern (Endoskopie, Telekom, Laser)
Gegenüber herkömmlichen Befestigungstechnologien wie Klemmen, Verschrauben oder Spannen mithilfe von Vorrichtungen weist das Löten von Bauteilen einige Vorteile auf:

  • Zur Befestigung werden keine zusätzlichen mechanischen Bauteile benötigt.
  • Das gelötete System ist flüssigkeits- und gasdicht.
  • Es ist weitgehend spannungsfrei.

Löten zeichnet sich gegenüber dem Kleben durch eine viel höhere Temperaturbeständigkeit und Autoklavierbarkeit aus.


Aufbau einer lötbaren Schicht auf Saphir, YAG oder Mineralglas
Das lötbare Schichtpaket besteht aus einer Haftschicht zum Substrat, einer Diffusionssperrschicht und einer benetzenden Deckschicht. Die Sperrschicht verhindert, dass sich die Metallschichten während dem Löten miteinander legieren. Die Dicke der Schichten hängt vom eingesetzten Lot der Löttemperatur und den zu verbindenden Materialien ab (thermische Ausdehnungskoeffizienten). Entscheidend für die Haftung der lötbaren Schichten ist neben der Beschichtungsqualität die Sauberkeit der Oberflächen.
Lötbare Schichten können mittels PVD oder in Kombination mit Galvanik aufgebracht werden.
Die Blösch AG bietet standardmässig folgende Schichten an:

  • Cr/Cu/Ni/Au und Ti/Au für AuSn-(80/20-)Lot
  • Cr/Cu/Ni/Sn für Ag/Sn-Lote
  • Andere Kombinationen auf Anfrage


Technische Daten der lötbaren Schichten
Haftfestigkeit auf dem Glasteil: >10 N/mm2
Autoklavierbarkeit der Metallisation auf Saphir: >300 Zyklen
Temperaturbeständigkeit: mind. 400 °C (abhängig von der Lötzeit)

Galvanik

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Edelmetallschichten finden auch in der Medizinal- und der Messtechnik breite Anwendung.  Schichtdicken ab 2 µm können nur auf galvanischem Wege erreicht werden. Dank spezifischer Abdeck- und Maskierungstechniken ist es auch möglich, Bauteile selektiv zu beschichten. In Kombination mit PVD-Beschichtungsverfahren ist es auch möglich, nichtleitende Materialien wie Keramik oder Saphir zu beschichten.
Mit einer eigens entwickelten Technologie der Blösch AG ist es möglich, Kugeln eines Kugellagers mit galvanischen Silberschichten im Nanometerbereich zu beschichten. Geräuschemissionen der Lager werden so gänzlich eliminiert.

Marktleistung