PulsPlasma nitrieren

Funktionelle Hartstoffschichten

PulsPlasma Nitrieren

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PulsPlasma®-Nitrieren zählt zu den Härteverfahren, bei welchen durch Einbringen von Stickstoff in die Randzone des Stahlwerkstoffes eine Härtesteigerung erzielt wird. Der Effekt der Härtesteigerung wird beim Nitrieren nicht durch einen klassischen Härtevorgang erreicht, sondern beruht auf der Bildung von Eisennitriden und Sondernitriden in der Randschicht des Werkstückes.


Bei Stählen mit einer Anlasstemperatur >380 °C lässt Sie die Kombination von PulsPlasma®-Nitrieren mit einer unserer Hightech-PVD-Schichten in den Bereichen Zerspanung, Umformen und Stanzen eine bisher unerreichte Standzeit erzielen.

Das PulsPlasma®-Nitrieren hat folgende Vorteile:

  • Geringer abrasiver Verschleiss
  • Verbesserte Entformbarkeit bzw. Reduzierung des Klebens
  • Geringer/kein Verzug
  • Nitrierhärtetiefe (Nht) nach Wunsch möglich
  • Kurze Behandlungszeiten je nach Nht von 5 bis 50 Stunden
  • Exakte Temperaturkontrolle in der ganzen Anlage
  • Niedrige Behandlungstemperaturen möglich (ab ca. 350 °C)
  • Behandlung zwischen dem Nitrieren und der Beschichtung nur bedingt nötig

Optional können die Werkzeuge anschliessend PulsPlasma®-oxidiert (PPO) werden, um eine verbesserte Oxidationsbeständigkeit zu erhalten. Die dabei gebildete Oxidschicht vermindert zudem den Reibwert.

 

Marktleistung